Teams beeinflussen die individuelle Leistung auf viele Arten. Letzte Woche haben wir über den Köhler-Effekt gesprochen [link]- die Auswirkung, wenn Teammitglieder mit geringeren Fähigkeiten mit stärkeren Teamkollegen zusammenarbeiten, um die Leistung zu verbessern. In diesem Fall hat es einen positiven Einfluss, Teil eines Teams zu sein. Eine andere mögliche Dynamik kann sich auf deine Teamleistung auswirken, aber mit negativem Einfluss – wenn die Gesamtgröße des Teams zu groß wird, kann der Ringelmann-Effekt eintreten. Dieser tritt auf, wenn die individuelle Leistung mit zunehmender Größe des Teams zu sinken beginnt. Dieses Phänomen kann auch als „social loafing“ bekannt sein.

Agile

Teams, und besonders Agile Teams, können diese Art von Verhalten nicht lange tolerieren, daher ist es wichtig, Teams klein und selbstverantwortlich zu halten. Hier sind ein paar Tipps, wie du den Ringlemann-Effekt überwinden und deine Teams flüssig und schlank halten kannst:

Teamgröße

Lege deine ideale Teamgröße fest. Viele Organisationen nutzen die „Zwei-Pizza-Regel“ für die Teambildung. Ein Team sollte nie mehr als zwei Pizzen brauchen, um satt zu werden. Irgendwo zwischen 5 und 9 Leuten fühlt sich also richtig an, abhängig vom Appetit des Teams natürlich. Der Scrum Guide besagt, dass ein Team nicht größer als 9 Personen sein sollte, wenn du also anfängst, zweistellig zu werden, bist du wahrscheinlich zu groß. Überwache die Teamgröße bewusst. Wenn du mehrere Teams hast, verwende ein Dashboard, um zu verfolgen, wie sich deine Teamgröße verändert. Die Teamgröße wird mit der Zeit oft schleichend ansteigen, wenn du nicht bewusst darauf achtest.

Motivation

Halte sie motiviert. Unabhängig von der Teamgröße, aber besonders bei größeren Teams, arbeite mit dem Product Owner zusammen, um sicherzustellen, dass das Team eine überzeugende Vision hat, auf die es hinarbeitet. Offensichtlich wird jedes Team ohne eine Vision Probleme haben, aber ein großes Team ohne eine Vision wird langsam anfangen zu verrotten.

Hyperaproduktive Teams [link]

Lerne, wie ein effektives Team „klingt“. Ein gut funktionierendes Team hat eine Energie, die es ausstrahlt. Es ist ein natürliches Summen von Energie, Engagement und Potential. Ein bisschen wie das Summen von elektrischen Leitungen. Du kannst es nicht immer sehen, aber du weißt, dass die Energie da ist. Wenn das Team anfängt, ruhiger zu werden als sonst, kann es sein, dass es unter dem Einfluss des Ringelmann-Effekts oder vielleicht einer anderen Dysfunktion eines Teams steht

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