Die geschäftlichen Vorteile von Mentoring sind gut dokumentiert. Es ist wichtig Talente anzuziehen und zu halten, eine effektivere Nachfolgeplanung und ein effektiverer Wissenstransfer, eine höhere Produktivität durch ein verbessertes Engagement und eine höhere Arbeitszufriedenheit zu schaffen. Außerdem ist die Vermittlung von Klarheit darüber, wie die Mitarbeiter durch ein verbessertes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zum Erfolg des Unternehmens beitragen können vorteilhaft. Wie jedoch jeder HR- oder Learning & Development-Experte bestätigen wird, entstehen erfolgreiche Mentoring-Programme nicht zufällig. Sie erfordern eine kontinuierliche Investition von Zeit und Mühe von allen Parteien – der Organisation, den Mentoren und den Mentees – um die Vorteile wirklich zu realisieren.

Communication

Für viele Organisationen sind die idealen Mentoren typischerweise Führungskräfte und normalerweise einige der meistbeschäftigten Personen im Unternehmen. Daher ist ein starker Kommunikationsplan, der die individuellen Vorteile einer Mentoren Tätigkeit sowie die Unterstützung der Organisation durch das Programm erläutert, der Schlüssel zur Gewinnung eines breiten Spektrums potenzieller Mentoren. Ebenso wichtig ist es, Ihr Mentoring-Programm an Vorgesetzte und Mitarbeiter zu kommunizieren. Die Klärung der Rolle des Programms gegenüber den Vorgesetzten wird dazu beitragen, etwaige Bedenken auszuräumen. Die interne Vermarktung des Mentoring-Programms hilft den Mitarbeitern zu zeigen, dass sich das Unternehmen dem kontinuierlichen Lernen verschrieben hat und dieses unterstützt, und erklärt ihnen, wie sie Unterstützung erhalten können.

Clarity

Klarheit über den Zweck ist entscheidend. Die Entscheidung, welchen Bedarf Ihr Mentoring-Programm genau unterstützen soll, stellt sicher, dass die richtigen Mentoren identifiziert, die richtigen Maßnahmen ergriffen und die richtigen Erwartungen an die Mentees gestellt werden können. Beispiele für Mentoring-Programme sind: Onboarding, Entwicklung (Fähigkeiten und Führung), Karriereentwicklung, Übergang in eine neue Stelle und Vielfalt, um nur einige zu nennen. Jedes Mentoring-Programm sollte klar abgegrenzt sein, mit eindeutigen Zielen und Maßnahmen, um seine Wirkung und seinen Erfolg zu bewerten.

Ein klares Verständnis darüber, was Mentoring ist und was nicht, wird auch sicherstellen, dass Organisationen die richtige Entwicklungsmaßnahme für das Unternehmen und seine Mitarbeiter auswählen. Es überrascht nicht, dass es immer noch Verwirrung zwischen Mentoring und Coaching gibt. Zweck, Ansatz und Ergebnis von beiden sind nämlich sehr unterschiedlich. Dies hängt damit zusammen, dass der Zweck des Programms und die Bedürfnisse, die Sie ansprechen wollen, klar definiert sind.

Die Klarheit über die erforderlichen Fähigkeiten der potenziellen Mentoren wird die Gesamteffektivität Ihres Mentoring-Programms verbessern. Dies erfordert einen Prozess zur Identifizierung von Mentoren und zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Für viele ist die Anfrage, Mentor zu werden, eine Anerkennung der Fähigkeiten und des Ansehens einer Person innerhalb der Organisation; dies bedeutet jedoch nicht, dass sie automatisch die Fähigkeiten besitzt, die für einen effektiven Mentor erforderlich sind. Es ist daher unerlässlich, Zeit in den Aufbau eines qualifizierten Mentorenstamms zu investieren. Zu den Schlüsselkompetenzen, auf deren Entwicklung Sie sich konzentrieren sollten, gehören: Aufbau von Beziehung und Vertrauen, effektives Zuhören, Fragen stellen und Feedback geben.

Commitment

Commitment bezieht sich auf die Organisation, Mentoren und Mentees. Damit Programme wirklich effektiv sind, muss es ein kontinuierliches Engagement geben. Organisationen müssen verstehen, dass die Einführung eines Mentoring-Programms eine positive, aber große Verpflichtung ist. Es erfordert eine kontinuierliche Entwicklung sowie die Möglichkeit für die Beteiligten, Zeit in die Mentoring-Beziehung zu investieren. Man muss anerkennen, dass es einige Zeit dauern kann, bis sich Ergebnisse zeigen.

Für die Mentoren erfordert es ein Engagement ihrer Zeit, um die Mentees wirklich zu unterstützen. Es muss gut überlegt werden, wie viel Zeit dem Mentoring gewidmet werden kann. Um zu vermeiden, dass Treffen abgesagt werden und die Mentees desillusioniert werden und sich nicht mehr am Programm beteiligen. Und schließlich erfordern Mentoring-Programme das Engagement des Mentees, um sicherzustellen, dass er den größten Nutzen aus der Beziehung zieht. Dazu gehört die Vorbereitung, wie z. B. die Klärung, was man sich von der Beziehung erhofft, sowie die Verpflichtung, zwischen den Sitzungen Maßnahmen zu ergreifen.

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